Küche für alle am 28.11. & 12.12.


Küche für alle & Beratung zu Hartz IV, Wohngeld, Energiekosten
am 28.11.22
& am 12.12.22
ab 17.00 Uhr
vor dem Aldi in Schönwalde I

Armut kotzt uns an!

Von dem rasanten Ansteigen der Preise war das Leben im Niedriglohnsekrot oder mit Hartz IV schon schwer und für viele kaum zu bewältigen. Mit der aktuellen Verteuerung verschlimmert sich die Lage ins Unerträgliche.
Die Verantwortlichen in der Politik und Wirtschaft schaffen diese Zustände! Lebensmittel- und Energiekonzerne müssen in dieser Gesellschaft zwingend rentabel arbeiten, also Profit machen. Bedürfnisse werden nur gegen Bezahlung befriedigt.
Wer wenig oder nichts hat, bleibt auf der Strecke.

Niemand soll hungern, niemand soll frieren!

Wir, das Krisenbündnis Greifswald, finden, dass es Zeit ist, zusammenzukommen, das Unerträgliche einmal auszusprechen und damit zu beginnen, uns gegenseitig zu helfen. Dafür laden wir zum Essen und Kennenlernen ein.

Es wird die Möglichkeit einer professionellen Erstberatung zu Themen wie Hartz IV, Wohngeld, Energiekosten und Ähnlichem geben. Kommt gern vorbei!

Solidarische Grüße,

das Krisenbündnis Greifswald

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Lebensmittelpreise runter! Löhne und Sozialleistungen rauf! – Küche für alle am 24.10. in Schönwalde 1

Der Preisschock sitzt tief. Ob bei Obst, Gemüse, Brot, Milchprodukten oder Fleisch, wir alle spüren die steigenden Lebensmittelpreise an der Kasse. Zudem ziehen die Energiekosten und Mieten unaufhörlich an, während die Löhne und Sozialleistungen seit Jahren sinken.

Wir wollen nicht frieren, wir wollen nicht hungern. Wir wollen uns nicht zwischen beidem entscheiden müssen, weil das Geld sonst nicht reicht. Schon vor der Preisexplosion sind qualitativ gute, gesunde Lebensmittel für viele von uns ein Luxus gewesen. Nun sind sie unbezahlbar.

Die Verantwortlichen in der Politik richten diesen Zustand ein! Sie erlauben den Lebensmittelunternehmen, mit unserer Nahrung Gewinn zu machen. Die nun explodierenden Energiekosten verteuern die Lebensmittel zusätzlich. Und der fast monopolisierte Lebensmittelhandel schraubt die Preise hoch, um Extragewinne zu erzielen.

Der Staat profitiert durch die Mehrwertsteuer ebenfalls von den hohen Lebensmittelpreisen. Das von uns genommene Geld gibt er dann für Kriegsgerät oder die Rettung großer Konzerne aus. Wir sagen: Die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel muss weg, das schafft sofortige Entlastung!

Aus dem Grundbedürfnis aller Menschen nach Nahrung soll kein Profit geschlagen werden! Wir verzichten nicht auf gesundes Essen, dass umweltgerecht angebaut und produziert wird. Schluss mit Preisexplosion, Kürzungen und Politik für die Konzerne. Die Preise für Lebensmittel, Energie und Miete müssen runter!

Kommt zur kostenlosen Küche für alle am 24. Oktober um 17 Uhr vor dem Aldi in Schönwalde I. Macht mit, esst mit und lasst uns gemeinsam stark sein.

Bringt gerne Kuchen für den Nachtisch mit!

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Preise runter! Löhne hoch! – Kundgebung am 3.10. auf dem Marktplatz HGW

Der Preisschock sitzt tief. Ob Tanken, Lebensmittel, Strom oder Heizen, fast alle von uns spüren die steigenden Preise täglich. Die Mieten steigen unaufhörlich, während die Löhne seit Jahren sinken. Die Bundeswehr wird massiv aufgerüstet.

Wir wollen nicht frieren, wir wollen nicht hungern und wir wollen uns nicht für das Notwendigste verschulden müssen. Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft sind sich bisher einig: Während große Konzerne mit Milliarden unterstützt werden und manche Unternehmen absahnen, bleiben für uns nur ein paar Euros, der Verzicht und die Aussicht auf eine verwüstete Natur.

Aus der Not darf kein Profit geschlagen werden! Wir verzichten nicht auf eine warme Wohnung, gesundes Essen und eine lebenswerte Welt. Für die Kriege von Staaten und die Profite der Reichen wollen wir nicht bezahlen. Schluss mit Preisexplosion, Kürzungen und Politik für die Konzerne. Die Preise für Energie, Lebensmittel und Miete müssen runter!

Der Staat leugnet den Gegensatz zwischen Oben und Unten und ersetzt ihn stattdessen durch ein nationales Gemeinschaftsgefühl. Wir stehen nicht auf der gleichen Seite wie die Ausbeutenden und Herrschenden! Ihre Politik ist nicht unsere Politik. Ihre Kriege sind nicht unsere Kriege. Auch am 3. Oktober wollen wir nicht Spielball ihrer Interessen sein.

Stattdessen braucht es jetzt:

  • Anpassung unserer Löhne an die Inflation
  • Anpassung der Hartz IV- und Asylbewerberleistungssätze und weg mit dem Sanktionsregime
  • Streichung der Mehrwertsteuer bei Lebensmitteln
  • Weg mit der „Gasumlage“
  • Einführung der Übergewinn- und Reichensteuer
  • Öffentlicher Nahverkehr zum Nulltarif

Darüber hinaus fordern wir:

  • Vergesellschaftung der öffentlichen Infrastruktur und Grundversorgung
  • Vergesellschaftung privater Wohnungsbetriebe
  • Vergesellschaftung der Betriebe der Daseinsvorsorge wie Gesundheit, Bildung und Soziales
  • Festsetzung der Preise für die Grundversorgung

Raus aus der Armut, rauf auf die Straße!
Am 3. Oktober 2022, 14 Uhr, auf dem Marktplatz Greifswald

Nazis und andere Rechte sind nicht willkommen!